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Materialentwicklung für die Biomedizin

AG PepelanovaAG Stahl

In der Biomedizin werden Implantate häufig eingesetzt, um die Funktion von beeinträchtigten Organen oder Geweben zu unterstützen und gegebenfalls sogar zu ersetzen. Implantate können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Je nach Beschaffenheit werden sie in Gewebe- oder Festkörperimplantate eingeteilt.

Bei beiden Arten treten häufig Komplikationen aufgrund von Immunreaktionen oder mangelnder Einheilung auf. Die Materialentwicklung in der Biomedizin hat das Ziel verbesserte Materialien für die Implantatforschung bereitzustellen. Diese Materialien werden zum Beispiel als Beschichtungen bei Festkörperimplantaten oder im Tissue Engineering als Scaffolds für Gewebeimplantate eingesetzt.

Die Anforderungen, die an diese Materialien gestellt werden, sind vielseitig – sie sollen biokompatibel sein und keine allergischen oder inflammatorischen Reaktionen hervorrufen. Darüber hinaus sollen sie sich im Körper während des Einheilungsprozesses auflösen und die regenerativen Kräfte des Patienten anregen. Die Proteine aus der körpereigenen extrazellulären Matrix (ECM) sind eine Gruppe Materialien, die diesen Eigenschaften besitzen und sich deshalb besonders als Implantatmaterialien eignen. Deshalb werden solche Proteine in unserer Arbeitsgruppe als Basis für die Entwicklung von Materialien für Biomedizinanwendungen verwendet.