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Das Institut für Technische Chemie unterstützt ein interdisziplinäres Projekt der studentischen Organisation Enactus Leibniz Universität Hannover e.V.

Zwölf Studenten aus verschiedenen Studiengängen arbeiten seit letztem Jahr an einem Konzept zur Verwertung von Bananen, die aus den Anbauländern auf Grund geringfügiger Mängel nicht exportiert werden können. Die Entwicklung und Optimierung des nötigen Prozesses finden derzeit in der Technischen Chemie statt.

Ziel des Projekts namens „Musa Fibra“ ist es, aus der isolierten Zellulose zunächst Papier und nach weiterer Forschung Textilprodukte herzustellen. Der Erlös wird auf die Bananenbauern und Laborfachkräfte aufgeteilt. Somit verbessert sich das Gehalt und damit auch die Lebensqualität. Ein erster Testlauf wird Anfang Juni stattfinden, bei dem das entwickelte Verfahren erstmals vor Ort an der Partnereinrichtung Cenibiot in Costa Rica durchgeführt wird, um bei einer späteren Implementierung an den Bananenplantagen einen problemlosen Ablauf zu garantieren.

Stipendienprogramm

Über die Universitätsgesellschaft der Leibniz Universität wurde für das Institut für Technische Chemie ein Stipendienprogramm eingerichtet, aus dem Stipendien für drei Jahre (monatliche Stipendienrate 1.450 €) gezahlt werden. Ab dem 1. Juli 2018 steht ein solches Promotionsstipendium im Themengebiet „Mikrofluidik in der Zellkulturtechnik“ zur Verfügung.

Bewerbungen sind an Prof. Dr. Thomas Scheper, Institut für Technische Chemie, Callinstr. 5, 30167 Hannover zu richten. Eingereicht werden müssen ein Exemplar der Masterarbeit, Master-Zeugnis mit Diploma Supplement, ein Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben aus dem hervorgeht, weshalb Sie im Bereich der Mikrofluidik und Zellkulturtechnik wissenschaftlich tätig sein wollen.

Die Unterlagen sind bis zum 04.06.2018 einzureichen.

EUROMBR Training Course

Dr. Janina Bahnemann is speaking at the 1st International Training Course - Application of microbioreactors (MBR) in bioprocess development of the EUROMBR: http://www.eurombr.nu/

New Article in Catalysis Science & Technology

Photocatalytic degradation of the herbicide imazapyr: do the initial degradation rates correlate with the adsorption kinetics and isotherms?

VDI Hannover, Technikpreis 2017 an interdisziplinäres Forscher-Team aus der Leibniz Universität Hannover verliehen

Der diesjährige Technikpreis des VDI aus dem Vermächtnis von Käte-Lore Knubben wurde an ein interdisziplinäres Forscher-Team aus der Leibniz Universität Hannover verliehen.

Ausgezeichnet wurden Prof. Dr. med. Cornelia Blume und M. Sc. Sebastian Heene vom Institut für Technische Chemie, sowie Prof. Dr.-Ing. Holger Blume, und Dr.-Ing. Christian Leibold vom Institut für Mikroelektronische Systeme. Das Team wurde für Arbeiten zum Thema “Ein intelligentes Bioreaktor-System für die Kultivierung von bioartifiziellen Gefäßprothesen“ ausgezeichnet.

Durchblutungsstörungen in den Arterien können im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen und sind laut WHO weltweit die häufigste Todesursache. In diesen Fällen müssen Bypässe eingesetzt werden. Bei Bypässen, die aus synthetischem Material bestehen, sind Gerinnungshemmer dauerhaft erforderlich, die Komplikationen auslösen können. Weiterhin können sie sich infizieren und müssen dann komplett ausgetauscht werden. Bypässe aus venösem Eigenmaterial stehen gerade bei kranken Menschen nicht immer in erforderlicher Qualität und Menge zur Verfügung.

Das Bioreaktor-System soll nun für eine hohe Verfügbarkeit von biologisch kompatiblen Bypässen in hoher Qualität sorgen. Aus Blut und Gewebe des betroffenen Patienten sollen Zellen isoliert und kultiviert werden. Damit wird ein Scaffold (Gerüststruktur) kolonisiert. Der so behandelte Scaffold kommt zur Kultivierung in den Bioreaktor, in dem physiologische Bedingungen, z.B. ein Druckpuls zur Erzeugung physiologischer Strömungsverhältnisse, simuliert werden. Nach erfolgreicher Kultivierung kann der so hergestellte Bypass in den Patienten implantiert werden.

Diese interdisziplinären Forschungsarbeiten wurden gemeinsam im Rahmen des NIFE (Niedersächsischen Zentrum für Biomedizintechnik, Implantatforschung und Entwicklung) und des Verbundprojektes Biofabrication for NIFE durchgeführt.

 

 

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